Vortrag über den Lawinenhund vom 16.01.2020

Der Berner Oberländer informierte kompetent und kurzweilig über Gefahren in den winterlichen Bergen, über Lawinenverbauungen und Schutzwald. Themen waren auch die Kriterien, welche Hund und Halter erfüllen müssen, um überhaupt zu diesem ganz besonderen Dienst an der Öffentlichkeit zugelassen zu werden. Ein Dienst, der im übrigen finanziell in keiner Weise honoriert wird.

 

Böni wusste mit seinem fundierten Wissen und seiner Erfahrung über Hunde, deren Ausbildung, sowie die ganz besondere seelische Verbindung zwischen dem Hundeführer und seinem Tier zu berichten. Es ging um Kommunikation, die Freude an warmen Kuhfladen, Lob und Belohnung und auch um schmerzliche Abschiede.

 

Deutliche Worte fand der passionierte Bergler als er um das heutige Freizeitverhalten, Eigenverantwortung und Lawinentote ging. Den Abschluss seines Referats krönte er mit einer witzigen Suche nach Übungsopfern im Saal, welche sich bewaffnet mit Wursträdli oder einer Tube LeParfait in ein Schneeloch legen und sich von einem Hund in Ausbildung finden lassen möchten.

 

Der bildtechnische wie auch inhaltlich, faszinierende Vortrag endete mit vielen Fragen aus dem Publikum und einem Zvieri, welches wie immer vom Seniorenteam vorbereitet worden war. (eh)